13. August 2015

Lassen Sie im Urlaub arbeiten?

Im allgemeinen Verständnis ist das Gegenteil von Arbeiten wohl Urlaub. Trotzdem erwarten sich viele Dienstgeber, dass die Mitarbeiter auch während Tagen des Urlaubs kontaktierbar sind. Nämlich stolze 34% der österreichischen Arbeitgeber – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Befragung des Personaldienstleisters Randstad.

Für 30% der Dienstnehmer wollen bewusst in das Arbeitsgeschehen involviert bleiben. Ein wenig mehr (33%) fühlen sich jedoch dazu gedrängt. Ein zweischneidiges Schwert also. Fast die Hälfte der Befragten gibt an Kommunikationsaufgaben in Zusammenhang mit dem Job wie die Beantwortung von E-Mails und Telefonaten auch im Urlaub zu erledigen. Dennoch tun sich drei Viertel der österreichischen Umfrage-Teilnehmer nicht schwer von der Arbeit in Erholungszeiten zu lösen.

Wie handhaben Sie in Ihrem Unternehmen dieses Thema? Können Ihre Mitarbeiter damit rechnen an Urlaubstagen „in Ruhe gelassen“ zu werden? Für die Arbeiter und Angestellten ist es wichtig eine gewisse Zeit im Jahr vom Arbeitsalltag auszubrechen, auch wenn sie die Tätigkeit gerne ausführen. Körper und Seele brauchen eine Auszeit. Mit gegenseitigem Verständnis, offener Kommunikation, vorausschauender Planung und passender Koordination können hier gute Kompromisslösungen erreicht werden.

Hinweis:

Grundsätzlich kommt die aktuelle Randstad-Workmonitor-Befragung zu dem Ergebnis, dass die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit immer mehr verschwimmen. Diese Trennung ist schwieriger geworden, da neue Arbeitszeitmodelle wie Home-Office und Gleitzeit-Arbeit an Bedeutung gewinnen bzw. gewonnen haben.

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